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Katastrophenschutzübung in Eiken, Schweiz

Bereits im Herbst vergangenen Jahres wurden die Weichen für eine außergewöhnliche Katastrophenschutzübung gestellt. Neben einer optimierten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gruppierungen im Einsatzgebiet, war auch die Abstimmung der Führungsstrukturen als Übungsziel definiert. Es wurde deshalb ein Gelände gesucht, dass allen beteiligten Organisationen die Möglichkeit bietet, realistisch zu üben. Hier bot sich das Zivilschutzausbildungszentrum (ZAZ) Eiken im Kanton Aargau in der Schweiz an. Idealerweise findet sich dort eine Vielzahl verschiedenster Objekte und damit die Möglichkeit, fast alle denkbaren Szenarien durchzuspielen. Neben einem „Brandhaus und Brandbecken“ für die Feuerwehr, diversen Trümmerkegeln und Tunnelsystemen (teilweise mit Hindernissen) für das THW und die Rettungshundestaffel, stehen auch Puppen (Ersatz für verletzte Personen) und eine Simulationsstadt mit einigen Häusern zur Verfügung. Die DRK-Bereitschaft Rottweil hat sich mit 21 Einsatzkräften an der Übung beteiligt. Aufgaben gab es genug. Neben der Versorgung und dem Transport von Verletzten, dem Betrieb eines „Behandlungsplatzes“ (mit zwei Zelten) und der Mitwirkung in der Gesamteinsatzleitung“ war auch die Verpflegung aller rund 350 eingesetzten Einsatzkräfte (der unterschiedlichen Fachdienste) sicherzustellen. Hierfür wurden die „Feldküche“ des DRK-Ortsvereins Rottweil und die ausgebildete „Feldkochmannschaft“ – unter Leitung von Bereitschaftsleiterin Anja Günther-Huppert - eingesetzt. Da die Übung vorsah, dass die am frühen Samstagmorgen eintreffenden Kräfte ein Frühstück erhalten sollten, haben wir uns bereits am Freitagabend mit sieben Fahrzeugen auf den Weg nach Eiken gemacht. Ohne Probleme am Zoll sind wir dann auch gegen 20.00 Uhr auf dem Gelände des Zivilschutzausbildungszentrum (ZAZ) Eiken eingetroffen. Nach dem Bezug der provisorischen Unterkünfte (in einem Schutzraum) wurde mit dem Aufbau der Feldküche und den erforderlichen Zelten (für Küche und Essensvorbereitung) begonnen. Parallel hierzu erfolgte die Einrichtung der Essensausgabestation in einem - normalerweise zu Schulungszwecken genutzten – vorhandenen festen Gebäude. Gegen 23.00 Uhr waren die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen und unsere Kräfte konnten selbst ein „Vesper“ zu sich nehmen. Nach nur wenigen Stunden Schlaf wurde die Arbeit um 4.30 Uhr im „Küchenzelt“ aufgenommen. Neben Kaffee und Tee waren rund 350 Portionen Handvesper (bestehend aus Wurst- und Käsewecken, Obst sowie Schokoriegeln) vorzubereiten und ab 7.00 Uhr an die eintreffenden Einsatzkräfte auszugeben. Ab 8.00 Uhr musste dann bereits mit den Vorbereitungen für das Mittagessen der Einsatzkräfte begonnen werden. Neben über 60 Kilogramm „Putengeschnetzeltes“ waren kartonweise „Spätzle“ zu kochen und Salate herzustellen. Auch die zusätzlich angebotene „vegetarische Gemüsepfanne“ war unverzichtbar. Für die gute Verpflegung der Übungsteilnehmer erhielt die „Küchenmannschaft“ viel Lob. Gegen 17.00 Uhr war dann Übungsende und es konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Um 18.00 Uhr war alles erledigt und die Rückfahrt nach Rottweil wurde angetreten. Dass Zuhause erst wieder die Einsatzfähigkeit von Material und den Fahrzeugen hergestellt werden musste, versteht sich von selbst. Im abschließenden Resümee wurde durch Bereitschaftleiter Manfred Lenz nochmals die gute Zusammenarbeit gewürdigt. Alle waren sich auch einig: Dies waren 24 sinnvolle und kameradschaftliche Stunden.