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Großübung in Sulz – Aufbau BHP 25

Gestaunt haben die Anwohner rund um die Firma Wössner in Sulz als am Nachmittag des 26.11.2011 eine große Anzahl an Fahrzeugen des DRK und mehr als 50 ehrenamtliche DRK-Mitarbeiter eintrafen. Was war passiert? Nichts!

Es war eine Übung. Übungsannahme war dabei, dass sich auf der Autobahn A81 (in Höhe von Sulz) eine Massenkarambolage ereignet hat. Hieraus resultierend, wurde mit einer Vielzahl von Verletzten gerechnet, die nicht mehr alleine durch den Rettungsdienst versorgt werden kann. Da auch die Klinikkapazitäten in einem solchen Fall nicht mehr ausreichen werden, ist der Aufbau eines Behandlungsplatzes - für die Versorgung der Betroffenen - zwingend erforderlich.

Dass am Samstag gleich zwei Behandlungsplatzeinheiten (Einsatzeinheit 1 und Einsatzeinheit 2 aus dem Landkreis Rottweil) neben einander aufgebaut werden mussten, war damit der großen Anzahl an "Betroffenen" geschuldet.

Eines der Übungsziele war auch zu testen, ob und wie die beiden Einsatz-einheiten die Vorgaben zur Herstellung von zwei parallel arbeitenden Behandlungsplätzen umsetzen können, und ob die Einsatzstruktur funktioniert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort erhielten die Gruppenführer eine kurze Lageschilderung. Zudem wurden Ihnen von der Einsatzleitung die zu erledigenden Aufgaben zugewiesen.

Kaum war der Einsatzauftrag bekannt, begannen die Einsatzkräfte schnell, still und routiniert mit dem Aufbau der funktionsgerechten Behandlungsbereiche. Innerhalb von nur 40 Minuten waren die Bereiche Eingang, Schwerverletzte, Leichtverletzte, Betroffene, Logistik, Technik und Ausgang errichtet und funktionsbereit. Damit hatte wirklich keiner gerechnet. Gegenüber der letzten Übung konnte die Aufbauzeit deutlich verkürzt werden.

Danach wurde der "Ernstfall" geprobt. 35 realistisch geschminkte Mimen wurden rettungsdienstlich zum Behandlungsplatz gebracht, entsprechend der Schwere der Verletzungen kategorisiert und den jeweiligen Behandlungsbereichen zugewiesen. Dort erfolgte die Stabilisierung, Versorgung, Durchführung ärztlich notwendiger Maßnahmen, sowie die Überwachung, Betreuung und Registrierung der verunfallten Personen.

Nach Klärung der jeweiligen aufnehmenden Zielklinik, wurden die "Patienten" für den Transport vorbereitet und schließlich auch abtransportiert.

Unser verantwortlicher Kreisbereitschaftsleiter, Michael Häring, zeigte sich in der abschließenden Übungskritik von der Leistung der Einsatzkräfte beeindruckt und fand deshalb nur lobende Worte. Für ein schmackhaftes Übungsende haben unsere Kameraden aus Sulz gesorgt. Herzlichen Dank dafür.